Staatliche Kunsthalle
Sonderausstellung Matthias Grünewald und seine Zeit

8. Dezember 2007 - 2. März 2008

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Matthias Grünewald und seine Zeit

Parallelausstellung mit Grünewald: Blicke auf ein Meisterwerk im Musee Unterlinden in Colmar
Es gibt eine gemeinsame Homepage beider Museen zum Thema Matthias Grünewald. Ob dieses Angebot über da Ende der Doppelausstellung weitergeführt wird, ist noch nicht sicher. Es laufen aber Bestrebungen, diese Seite mit verändertem Inhalt weiterzuführen.

Folgeausstellung im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz in Berlin vom 13. März 2008 - 1. Juni 2008

Ja, die Renaissance wird gerne gegeben und gerne genommen in diesen Tagen. Im Frankfurter Städel-Museum kann sich der Besucher auf eine hervorragend bestückte Ausstellung mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren freuen und in Colmar wird zeitgleich mit der Karlsruher Ausstellung eine gleichfalls hochwertig zusammengetragene Ausstellung über Matthias Grünewald und seine Zeit gezeigt. Von Matthias Grünewald sind, anders als von seinem Kollegen Lucas Cranach dem Älteren sehr wenige Werke auf uns gekommen. Und beim Betrachten fällt es schwer, spontan die Bedeutung zu ergründen, die Grünewald von der Fachwelt dem Werk zugeschrieben wird. Es handelt sich um durchschnittlich andächtige Klerikal-Kunst mit augenscheinlich durchschnittlicher Kunstfertigkeit. Aber immerhin gibt es nur wenig überlieferte Werke, und in Grünewalds Leben gibt es auch viele ungeklärte Stationen. Das weckt natürlich das Interesse aller Beteiligten, weil man über das, was man nicht sicher weiß, trefflich spekulieren kann.

Lebensdaten

Das genaue Geburtsdatum von Matthias Grünewald ist unbekannt. Er wurde um 1480 in Würzburg als Mathis Gothardt Neithardt geboren. Seine Erstlingswerke waren der Lindenhardter Altar und die Verspottung, die beide um 1503 entstanden, Wo Grünewald und bei welchen Meistern er seine Kunst gelernt hat, ist unbekannt. In den Mainzer Vikariatsakten wird er 1504/05 als Maler mit einem Gesellen in Aschaffenburg bezeugt. Vermutlich war er ab 1505 Hofbeamter bei dem Mainzer Erzbischof Jakob von Liebenstein (1504-1508). Unter dessen Nachfolger Uriel von Gemmingen (1508-1514) wurde er mit technischen Aufgaben betraut. 1510 sollte er den Brunnen auf Burg Klopp bei Bingen reparieren, er zählte daher zu den sogenannten Wasserkunstmachern. Wie viele andere Künstler seiner Zeit umfaßten Grünewalds Aufgaben einen sehr weiten Bereich von Tätigkeiten. Als oberster Kunstbeamter bei Hofe hatte er auch Neubauten zu beaufsichtigen und leitete in dieser Funktion die Umbauarbeiten in der Aschaffenburger Burg, was der Nachwelt deshalb überliefert ist, weil die Arbeiten mißlangen und es zu einem Prozeß kam (Kemnatprozess 1511-1516).
1511 malte Grünewald die Standflügel zu Dürers Helleraltar in Frankfurt. Den von vielen Kunsthistorikern als wichtigstes Werk angesehenen Isenheimer Altar begann er spätestens im Jahre 1513. Kunsthistoriker schließen allerdings nicht aus, dass der Präzeptor des Antoniterklosters in Isenheim im Elsass ihn bereits 1506 mit der Schaffung des Altarbildes beauftragte, das für die Kapelle des Spitals bestimmt war. 1517 entstand die Stuppacher Madonna, das Mittelbild des Maria-Schnee-Altars, der für die Stiftskirche St.Peter und Alexander in Aschaffenburg in Auftrag gegeben worden war.

Danach trat er als Hofmaler in den Dienst des neuen Erzbischofs von Mainz, Albrecht von Brandenburg (1514-1545), für den auch Lucas Cranach der Ältere beziehungsweise seine Werkstatt viele Werke geschaffen hat. Grünewald war als oberster Kunstbeamter des erzbischöflichen Hofes für die Überwachung der Bauvorhaben zuständig und hatte von daher sicherlich regen Kontakt zu Lucas Cranach dem Älteren und seinen Helfern.
Nebenbei wurde Grünewald beauftragt, als Wasserkunstmacher den Stiftsbrunnen in Aschaffenburg zu untersuchen.
Das Kollegiatstift Aschaffenburg beauftragte 1516 den Maler mit der Erstellung von Altargemälden. Die für das Stift geschaffenen Werke befinden sich heute an anderen Orten, zum Beispiel in der Alten Pinakothek in München. Nur Die Beweinung Christi , vermutlich 1525 im Auftrag von Kardinal Albrecht von Brandenburg gemalt für eine Heilig-Grab-Truhe in der Stiftskirche Aschaffenburg, befindet sich noch dort.

Um 1520 entstanden die von den Schweden geraubten und in der Ostsee verloren gegangenen Mainzer Altäre. Danach arbeitet Grünewald für die Erasmus-und-Mauritius-Tafel im Neuen Stift in Altar in Halle/Saale. Als Spätwerk wird die Beweinung Christi bezeichnet, die ebenfalls dort bezeugt ist und heute in der Aschaffenburger Basilika St. Peter und Alexander gezeigt wird. Die Tafeln des Tauberbischofsheimer Altares in der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe aus den Jahren zwischen 1522 und 1525 werden als seine letzten Arbeiten angesehen.

Um 1526 schied Grünewald aus dem Hofdienst aus. In Frankfurt verdiente er seinen Lebensunterhalt als Seifenmacher; er wohnte dort in dem Haus "Zum Einhorn" bei dem Seidensticker Hans von Saarbrücken. 1527 sollte er eine Mühlenzeichnung für Magdeburg anfertigen. Danach erhielt er einen Ruf als Wasserkunstmacher nach Halle. Dort verstarb er vor dem 1. September 1528.

Grünewald in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Von den wenigen erhaltenen Werken des Meisters – bekannt sind lediglich rund 25 Einzelkompositionen und etwa 35 Zeichnungen – besitzt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe allein vier Gemälde und darüber hinaus die Zeichnung eines gekreuzigten Christus. Damit verfügt sie über den bedeutendsten Bestand an Gemälden Grünewalds in einem deutschen Museum. Die beiden großformatigen (195,5 x 142,5 cm), um 1524 entstandenen Tafeln des Tauberbischofsheimer Altars mit der Darstellung der Kreuztragung und der Kreuzigung Christi wurden 1900 von Hans Thoma für die Kunsthalle erworben. Im Jahr 1971 konnte Jan Lauts zwei Grisaillen (1509/11) mit der Darstellung der heiligen Elisabeth und einer heiligen Märtyrerin des Frankfurter Heller-Altars der Sammlung hinzufügen. Diese Werke bilden die zwei Säulen des Ausstellungskonzepts. Grisaille ist eine Technik, die insbesondere in der mittelalterlichen Tafelmalerei verwendet wurde. Der Heller-Altar, der von Matthias Grünewald und Albrecht Dürer gemalt wurde, ist eines der beeindruckendsten Beispiele dieser Kunstform. Von Grünewald stammen die Standflügel, bei denen Heilige wie Skulpturen gemalt wurden. Für diese plastisch wirkende Darstellungsform wurde sehr häufig Grisaille verwendet.

Zwölf weitere Arbeiten des Meisters aus Aschaffenburg, Basel, Berlin, Coburg, Frankfurt am Main und Oxford werden in Karlsruhe zusammengeführt und Gemälden und Graphiken unter anderem von Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Hans Burgkmair, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach d.Ä, Hans Holbein d.Ä, Hans Holbein d.J. und dem Meister H.L. aus internationalem Museums- und Privatbesitz gegenüberstellt.

„Grünewald und seine Zeit“ – Grisaille und Passion

Die Ausstellung „Grünewald und seine Zeit“ beleuchtet erstens, wie Grünewald die schon Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden zu einer frühen Blüte gebrachte Ton-in-Ton-Malerei einsetzte und variierte. Den Auftakt der Schau bildet eine Sensation: Erstmals seit ihrer Trennung im 18. Jahrhundert werden die beiden Karlsruher Heiligen-Grisaillen des Heller-Altars mit ihren im Frankfurter Städel befindlichen Pendants mit der Darstellung der männlichen Heiligen Cyriakus und Laurentius öffentlich vereint zu sehen sein. Der Frankfurter Kaufmann Jakob Heller gab das Retabel 1507 bei Albrecht Dürer in Auftrag, der die Mitteltafel schuf. Nach 1509 wurde es von Grünewald um die beiden Standflügel ergänzt.
Neben Gemälden fand die Grisaille-Malerei auch in gehöhten Zeichnungen, Clair-obscur-Drucken, Scheibenrissen und Glasfenstern um 1500 in der deutschen Kunst ihren verwandelten und großartigen Widerhall. Im ersten Sektor der Ausstellung werden deshalb weitere Werke verschiedenster Gattungen gezeigt, die vom inhaltlichen Facetten- und formalen Nuancenreichtum der Ton-in-Ton-Malerei zeugen. Zu diesen Werken zählen unter anderem die „Kreuztragung“ (1495/1500, Staatsgalerie Stuttgart [Zu dieser zeitlichen Einordnung paßt nicht die Einschützung, daß Grünewald erst 1503 mit einem Erstlingswerk in Erscheinung trat]) der „Grauen Passion“ von Hans Holbein d.Ä., „Die vier Evangelisten“ (um 1490, Groeningenmuseum Brügge) des Meisters der Ursulalegende, die „Verkündigung“ (um 1510, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) des Meisters von Frankfurt und – vom selben Meister – die Heiligen Odilie und Cecilia (um 1506). Auch berühmte Zeichnungen wie Albrecht Dürers „Stehender Apostel“ (1508), Hans Baldung Griens „Der heilige Christopherus“ (1513) und Albrecht Altdorfers „Heiliger Johannes“ (1517) werden zu sehen sein.

Grünewald und die Passion Christi

„Grünewald und seine Zeit“ widmet sich zweitens dem bewegenden Thema der Passion Christi, das der Künstler wiederholt mit bis heute bezwingender, dramatisch wirkender Intensität und einer teilweise kühnen Innovationskraft ins Bild setzte. Seine Werke reflektieren nicht nur die zeitgenössische Passionsfrömmigkeit, eine Umbruchphase der Religions- und Geistesgeschichte, über die diese Ausstellung auch anhand von Passionstraktaten, Gebetbüchern und Meditationsschriften Aufschluss gibt, sondern sie wurden zu zeitlosen Archetypen und Urbildern (Inbildern) existenziellen Leidens, die Menschen seit Jahrhunderten ergreifen.

Leihgaben

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer bemerkenswerten Bereitschaft von öffentlichen und privaten Leihgebern, ihre Bestände herzugeben und so unwiederbringliche Eindrücke zu schaffen: Erstmals seit seiner Spaltung im 19. Jahrhundert wird das Retabel (= Altaraufsatz) des „Tauberbischofsheimer Altars“ wieder in einer dem Originalzustand nahen Aufstellung gezeigt – beide Tafeln werden Rücken an Rücken präsentiert. Sie bilden das Zentrum einer ausführlichen Darstellung des Passions-Themas. Als weitere Höhepunkte der Ausstellung werden Grünewalds „Kreuzigung“ (1504/1507) aus dem Kunstmuseum Basel, aber auch seine „Beweinung Christi“ (1525) aus der Aschaffenburger Stiftskirche St. Peter und Alexander zu sehen sein. Ihnen werden Kreuzigungstafeln von Albrecht Altdorfer („Christus am Kreuz zwischen den Schächern“, um 1526/28, Staatliche Museen zu Berlin) und Lucas Cranach (Kreuzigung, um 1515/1520, Unterlindenmuseum Colmar) oder Bernhard Strigel („Beweinung Christi“, nach 1520, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) und Hans Hirtz (Die Kreuztragung Christi, um 1450/55, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) gegenübergestellt. Die folgenden Räume sind den Zeichnungen Grünewalds und seiner Zeitgenossen zu diesem Thema gewidmet. Seine „Halbfigur einer trauernden Frau“ (wohl um 1515, Ashmolean Museum Oxford) flankieren Studienblätter von Albrecht Altdorfer, Albrecht Dürer oder Urs Graf. Skizzen von Köpfen trauernder und leidender Figuren bereiten den Besucher auf die eindrucksvolle „Magdalenen-Klage“ vor, eine Kopie nach einem verschollenen Werk Grünewalds aus der Sammlung Würth (Künzelsau), die – obschon es sich um eine indirekte Überlieferung handelt – Grünewalds Ausdrucksstärke und kompositorische Kühnheit veranschaulicht. Der Einfallsreichtum, den Grünewald und seine Zeitgenossen bei der Behandlung der traditionell zentralen Bildthemen christlicher Kunst – eben der Passion mit ihren verschiedenen Stationen – entwickelten, wird durch weitere Exponate, darunter auch Skulpturen, verdeutlicht, die wie die „Magdalenen-Klage“ im Hinblick auf ihre revolutionäre Dynamik und Expressivität außergewöhnlich sind.

Grünewald und die Forschung

Die Ausstellung gewährt im letzten Teil einen hochinteressanten Einblick in den Verlauf der durch ausführliche Forschungen vorbereiteten, akribischen Restaurierungsarbeiten der „Kreuztragung“ des Tauberbischofsheimer Altars, die vor einigen Jahren begonnen wurden und wohl noch einige Jahre andauern werden. Die teilrestaurierte Tafel lässt schon heute erahnen, dass manche Details von Grünewalds hoch differenzierter Malkunst Jahrhunderte lang unter Verschmutzungen und Retuschen verborgen waren, dass die originale Farbigkeit von weit höherer Strahlkraft und Brillanz war, als es der uns bisher bekannte Zustand annehmen ließ.

Leihgeber und Sponsoren

Die Kunsthalle Karlsruhe verfügt über eine gut sortierte Sammlung von Grünewalds Werken. Die große Anzahl von Werken auch und gerade zu jeweils gleichen Motiven entstand durch die Zusammenarbeit mit vielen Museen und Sammlungen: Zu den Leihgebern zählen zahlreiche nationale und internationale Privatsammlungen und Museen:

  • Klosterkirche Alpirsbach
  • Schloss Altshausen, Sammlung Herzog Carl von Württemberg
  • Rijksmuseum Amsterdam
  • Museen der Stadt Aschaffenburg
  • Stiftspfarrei St. Peter und Alexander Aschaffenburg
  • Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg
  • Städtische Kunstsammlungen Augsburg
  • Kunstmuseum Basel
  • Bode-Museum Berlin
  • Staatliche Museen Berlin, Kupferstichkabinett
  • Staatliche Museen Berlin, Gemäldegalerie
  • Burgerbibliothek Bern
  • Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
  • Kunsthalle Bremen
  • Moravská Galerie Brno (ehemals Brünn)
  • Groeningenmuseum Brügge
  • Szépmuvészeti Múzeum Budapest
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
  • Musée d'Unterlinden Colmar
  • Hessisches Landesmuseum Darmstadt
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter Dollnstein
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Kupferstichkabinett
  • Historisches Museum Frankfurt (Main)
  • Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie Frankfurt (Main)
  • Universitätsbibliothek Freiburg
  • Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett
  • Niedersächsische Landesgalerie Hannover
  • Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck
  • Badische Landesbibliothek
  • Badisches Landesmuseum Karlsruhe
  • Mittelrhein-Museum Koblenz
  • Wallraf-Richartz-Museum Köln
  • Museum Schnütgen Köln
  • Karmeliterinnenkloster Köln
  • Diözesanmuseum Köln
  • Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
  • Statens Museum for Kunst Kopenhagen
  • Museum Würth Künzelsau
  • museum sacrum Leoben
  • The British Museum London
  • Musée des Beaux-Arts, Lyon
  • Museo Thyssen-Bornemisza Madrid
  • Bayerisches Nationalmuseum München
  • Bayerische Staatsbibliothek München
  • Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek München
  • Staatliche Graphische Sammlung München
  • Stadtmuseum Nördlingen
  • Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
  • Ashmolean Museum Oxford
  • Musée du Louvre, Département des Arts graphiques Paris
  • Collection Frits Lugt Paris
  • Kunstsammlung des Benediktinerstifts Seitenstetten
  • Ville de Sélestat, Bibliothèque Humaniste
  • Nationalmuseum Stockholm
  • Staatsgalerie Stuttgart
  • Württembergische Landesbibliothek Stuttgart
  • Württembergisches Landesmuseum Stuttgart
  • Universitätsbibliothek Tübingen
  • Albertina Museum Wien
  • Kunsthistorisches Museum Wien
  • Österreichische Nationalbibliothek Wien
  • Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Privatsammlungen bleiben hier unerwähnt.

Technische Daten

Öffnungszeiten

Traurig aber wahr, montags gibt es nichts zu sehen. Donnerstags kann der Besucher dafür bis 21:00 Uhr in die Ausstellung, an den anderen Öffnungstagen bis 18:00 Uhr. Geöffnet wird jeweils ab 10:00 Uhr.

Preise

9,00 Euro Eintritt (15,00 Euro für das Kombi-Ticket, das zum Besuch der Ausstellung in Colmar berechtigt.
Der Audio-Führer kostet 2,00 Euro, ein Begleitheft mit einer Kurzbeschreibung der ausgestellten Werke ist im Eintrittspreis enthalten.

Die Exponate sind zweisprachig (deutsch/französisch) beschriftet. Die Gemälde und Altäre sind zwar verglast, aber bei der Beleuchtungsführung wurde auf die damit verbundenen Probleme Rücksicht genommen, so daß der Besucher nicht durch Blendungen bestört wird (Diese Aussage ist nicht überprüft).

Fotografieren

Leider verboten.

(Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung der Kunsthalle Karlsruhe und eigenen Recherchen. Stand 14. Januar 2008)